Safran-Schirmpilz
Macrolepiota-rachodes_1
Macrolepiota-rachodes_2
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Klasse Basidiomycetes Sachs ex Winter
Unterklasse Homobasidiomycetidae
Ordnung -
Familie Lepiotaceae Roze
Gattung Macrolepiota Singer 1949
Wissenschaftlicher Artname Macrolepiota rachodes (Vittad.) Singer 1951
Wissenschaftliche Synonyme Macrolepiota rhacodes var. rhacodes
Deutscher Artname Safran-Schirmpilz
Deutsche Synonyme Safranschirmling, Rötender Schirmpilz

Hut und Fruchtkörper jung halbkugelig - eiförmig, stumpfkegelig, später flach gewölbt, ohne Buckel, Oberfläche braun oder graubraun, wollig - schuppig, mit sparrigen Schuppen dachziegelartig bedeckt, aufgebogen, Hutmitte glatt, ockerbräunlich, Rand flockig - 15 cm breit
Poren -
Hymenophor (Röhren, Lamellen...) Am Stiel frei, gedrängt, bauchig , weiß - cremeweiß, bei Berührung rötlich anlaufend - dann bräunend.
Stiel bis 20 cm lang, 1 - 2 cm breit, zylindrisch, alt hohl, weißlich - bräunlich, alt schmutzig bräunlich, bei Verletzung Orangerot, glatt, ohne Natterung, Ring wattig - häutig - weiß bis grau und verschiebbar, Basis verdickt bis knollig, weißlich
Fleisch Zart, weiß, im Schnitt safranfarben - orange, dann rotbräunlich; Stiebasis holzig und faserig
Chemische Reaktionen mit KOH schmutzig weiß, FeSO4 Fleisch hellgrün, Lactophenol - Fleisch graubraun
Sporenpulver weiß
Mikroskopische Merkmale -
Vorkommen Vorwiegend in dicken Fichtennadelpolstern, aber auch unter Hecken, in Parks und Gärten. Seltener in Laubwäldern, Ab Juni - November, Häufig
Verwechslungen Mit der Gartenform des Safranschirmlings - Macrolepiota rachodes var. hortensis, mit dem Parasol - Macrolepiota procera, mit dem Giftriesenschirmpilz Macrolepiota venenata
Geniessbarkeit Essbar
Wissenswertes Die Familie umfaßt zahlreiche Gattungen. Auch die Größe variiert - von den kleinen Faltenschirmlingen Leucocoprimus bis hin zu den Riesenschirmpilzen Macrolepiota
Gefährdung Nicht gefährdet
Autor Andreas O.