Hasen-Röhrling
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Klasse Basidiomycetes Sachs ex Winter
Unterklasse Homobasidiomycetidae
Ordnung -
Familie Boletaceae Chevallier 1826
Gattung Gyroporus Quelet 1886
Wissenschaftlicher Artname Gyroporus castaneus (Bull.: Fr.) Quélet 1886
Wissenschaftliche Synonyme Boletus castaneus Bulliard: 1788 : Fries; Boletus testaceus Pers.
Deutscher Artname Hasen-Röhrling
Deutsche Synonyme Zimt-Röhrling

Hut und Fruchtkörper wildlederartig, gelbbraun bis dunkel zimtbraun, im Alter strohgelb bis ockerlich
Poren klein, rundlich und weißlich bis blassgelblich
Hymenophor (Röhren, Lamellen...) Mündungen jung weißlich, dann schwach zitronengelb, Röhren gleichfarbig, am Stiel angewachsen oder fast frei.
Stiel Hutfarben, gebrechlich, zylindrisch, im Innern oft gekammert.
Fleisch Weißlich bis cremefarbig, nicht blauend, brüchig Geruch schwach; Geschmack mild
Chemische Reaktionen keine Reaktionen bekannt; Amylonreaktion: negativ
Sporenpulver blassgelb
Mikroskopische Merkmale -
Vorkommen Juni - Oktober, Mykorrhizbildner mit Laubbäumen wie Eiche, Buche, Hainbuche oder Edelkastanie, aber auch mit Nadelbäumen wie z.b. Kiefer, auf sauren, sandigen Böden.
Verwechslungen Mit dem Kornblumenröhrling - Gyroporus cyanescens, der sich aber im Fleisch sofort blau verfärbt. Hut: strohgelb bis ockerlich, Röhren: Mündungen jung weiß; später hellgelb; blauend. Stiel: strohgelblich; wattig ausgestopft - hohl; mehrfach gekammert;
Geniessbarkeit essbar, aber schonenswert
Wissenswertes Kann individuelle Unverträglichkeiten hervorrufen
Gefährdung RL 3
Autor Andreas O.