Flacher Lackporling
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Klasse Basidiomycetes Sachs ex Winter
Unterklasse Homobasidiomycetidae
Ordnung -
Familie Ganodermataceae (Donk) Donk 1948
Gattung Ganoderma Karsten 1881
Wissenschaftlicher Artname Ganoderma lipsiense (Batsch 1786: Persoon 1801) Atkinson 190
Wissenschaftliche Synonyme Ganoderma applanatum (Persoon 1799: Gray1821) Patouillard 1889
Deutscher Artname Flacher Lackporling
Deutsche Synonyme -

Hut und Fruchtkörper Fruchtkörper konsolenförmig, bis zu 75 cm breit, 3-29 cm vom Substrat abstehend, an der Anwachsstelle 2-11 cm dick, einzeln, gesellig oder dachziegelig, bisweilen auch miteinander verwachsen. Oberseite mit dünner, eindrückbarer, hell- bis dunkelbraunen, gezonten und unregelmäßig beuligen Kruste, bei Sporenreife oft mit dem eigenen Sporenpulver bedeckt, Rand im Wachstum weiss, wulstig bis scharf.
Poren 4-6 pro mm, rund, weisslich, bei Berührung schnell und intensiv braun verfärbend.
Hymenophor (Röhren, Lamellen...) Röhren in mehrere Schichten aufgeteilt, eine Schicht ist 1-2 cm lang, einzelne Schichten durch braune Linien getrennt, braun
Stiel -
Fleisch braun, über den Röhren dunkler, manchmal stellenweise weiss durchfärbt
Chemische Reaktionen -
Sporenpulver rostbraun
Mikroskopische Merkmale Sporen breitelliptisch, auf einer Seite meist abgestutzt und mit hyalinem Keimporus, hellbraun, uneben bis leicht warzig, 7-8 x 4,5-6 µm, J-
Vorkommen einzeln bis gesellig auf Laub-, seltener Nadelholz, mehrjährig
Verwechslungen mit Ganoderma adspersum (=europaeum) (Wulstiger Lackporling), welcher aber keine weissen Einschlüsse in der Trama und auch keine Zitzengallen hat
Geniessbarkeit ungenießbar
Wissenswertes Der Pilz wird oft von der Fliege Agathomyia wankowiczi Schnabl. befallen, welche die charakteristischen Zitzengallen an der Unterseite hervorruft. Ein anderer Name dieses Pilzes ist "Designers Mushromm", weil sich die Poren auf Druck so schnell und intensiv braun verfärben, dass man darauf malen kann.
Gefährdung nicht gefährdet, häufig
Autor Gernot F.