Schopf-Tintling
Coprinus-comatus_1
Coprinus-comatus_2
Corpinus_Comatus001
Coprinus_Comatus025
Klasse Basidiomycetes Sachs ex Winter
Unterklasse Homobasidiomycetidae
Ordnung -
Familie Coprinaceae Overeem & Weese 1924
Gattung Coprinus Pers. 1794
Wissenschaftlicher Artname Coprinus comatus (O.F. Müll.) Pers. 1797
Wissenschaftliche Synonyme Agaricus comatus O.F. Müll. 1780
Deutscher Artname Schopf-Tintling
Deutsche Synonyme Spargelpilz, Porzellan-Tintling

Hut und Fruchtkörper Hut bis 3-6 cm breit und 18 cm hoch, Oberfläche weiß, später mit groben abstehenden breitfaserigen bis filzigen weißlichen - bräunlichen Schuppen bedeckt. Scheitel bräunlich bis hellockerlich und glatt. Jung eiförmig dann zylindrisch bis walzenförmig, mit eng am Stiel anliegendem Hutrand, schließlich langglockig geöffnet, nie ausgebreitet, vom Rand her zuerst rosa, dann schwarz verfärbend und schließlich tintenartig zerfließend.
Poren -
Hymenophor (Röhren, Lamellen...) Weiß, dann rosa, schließlich schwarz und tintenartig zerfließend,gedrängt stehend, am Stiel frei.
Stiel bis zu 15 cm lang und bis zu 3 cm breit, hohl und schlank - röhrig, weiß, glatt bis zartfaserig, mit schmalem beweglichem, flüchtigem Ring; Basis verdickt.
Fleisch dünn, weich, jung weiß, alt schwarz zerfließend, ohne besonderen Geruch und Geschmack.
Chemische Reaktionen -
Sporenpulver schwarz
Mikroskopische Merkmale -
Vorkommen Mai - November meist oft in Gruppen in Gärten, Fettwiesen, im Rasen, Parkanlagen, entlang von Waldwegen, in Wäldern.
Verwechslungen Mit dem Specht-Tintling - Coprinus picaceus, Kein Speisepilz; und dem Grauen Falten-Tintling - Coprinus atramentarius.
Geniessbarkeit Jung essbar wenn Fleisch noch weiß ist, guter Speisepilz.aber in Verbindung mit Alkohol giftig
Wissenswertes Der Schopf-Tintling verdirbt außerordendlich schnell, muss daher schnell zubereitet werden.
Gefährdung Nicht gefährdet
Autor Andreas O.