Grauer Wulstling
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Klasse Basidiomycetes Sachs ex Winter
Unterklasse Homobasidiomycetidae
Ordnung Agaricales Clements
Familie Amanitaceae Heim 1983, ss. restr.
Gattung Amanita Persoon 1797, nom. cons.
Wissenschaftlicher Artname Amanita excelsa (Fries 1821: Fries 1821) Bertillon 1866
Wissenschaftliche Synonyme Amanita ampla Persoon 1801 ex Larber, Amanita spissa (Fries 1838) Opiz 1871
Deutscher Artname Grauer Wulstling
Deutsche Synonyme Eingesenkter Wulstling

Hut und Fruchtkörper jung halbkugelig, später abgeflacht, grau bis braun, mit grauen, leicht abwischbaren Flöckchen, Schüppchen oder Schollen bedeckt, Hutrand höchstens ganz schwach gerieft Lamellen: weiss, frei, Schneiden glatt
Poren -
Hymenophor (Röhren, Lamellen...) weiss, frei, Schneiden glatt
Stiel voll, weiss bis grau, an der Basis zu einer gegürtelten Knolle zusammenlaufend, diese nach unten verjüngt, Stiel mit mehreren gegürtelten Ringzonen, darüber bis zum Ring glatt oder faserigschuppig, Ring hängend, oberseitig gerieft, Stiel über dem Ring bis zum Hut gerieft
Fleisch weiss, nicht verfärbend
Chemische Reaktionen keine bekannt
Sporenpulver weiss
Mikroskopische Merkmale Sporen breitelliptisch, glatt, hyalin, 8-11 x 5,5-8 µm, Q: 1,2-1,4, J+
Vorkommen Laub- und Nadelwälder, vorallem unter Fichte, bodenvag, häufig
Verwechslungen Mit vielen grauhütigen Wulstlingen (A. eliae, A. franchtii, A. pantherina, A. porphyria, aber auch A. rubescens). Wenn man aber auf die groben grauen Hutschuppen sowie die verdickte Stielbasis und das nicht verfärbende Fleisch achtet, schwer möglich
Geniessbarkeit essbar, wenn auch nicht sehr gut
Wissenswertes Von A. excelsa werden mehrere Varietäten beschrieben: z.B. var. valida, mit gerieftem Hutrand und bei Verletzungen bräunendem Fleisch und var. cariosa, mit kleineren Fruchtkörpern und hohlem, gekammerten Stiel. Manchmal wird das Synonym A. spissa als eigene Art (Eingesenkter Wulstling) geführt, allerdings sind die Übergänge zu A. ecelsa fließend.
Gefährdung nicht gefährdet
Autor Gernot F.