Wieseltaeubling
Russula-mustelina_1
Russula-mustelina_2
Russula-mustelina_3
Russula-mustelina_4
Klasse Basidiomycetes Sachs ex Winter
Unterklasse Homobasidiomycetidae
Ordnung -
Familie Russulaceae Lotsy 1907
Gattung Russula Pers. 1796
Wissenschaftlicher Artname Russula mustelina Fr. 1838
Wissenschaftliche Synonyme Keine bekannt
Deutscher Artname Wieseltäubling
Deutsche Synonyme Mardertäubling

Hut und Fruchtkörper Hut 5 bis 15 cm groß u gewölbt, im Alter flach, bisweilen trichterig; wiesel- bis zimtbraun; Rand manchmal etwas gerieft
Poren -
Hymenophor (Röhren, Lamellen...) weißlich bis gelb und bräunlich fleckend
Stiel bis zu 8 cm hoch u. 3 cm dick; jung sehr hart und weiß, im Alter mehr oder weniger bräunlich und schwammig
Fleisch weiß u. leicht bräunend, fest und hart mit nussartigem Geschmack. Nach längerem liegen riecht es unangenehm nach Fisch
Chemische Reaktionen mit FeSO4: Fleisch fleischrosa, Lamellen karottenrot. mit Phenol: Fleisch indischrotbraun
Sporenpulver cremefarben, Sporen rundlich bis breit elliptisch
Mikroskopische Merkmale -
Vorkommen Besonders auf kalkfreien Böden in den Fichtenwäldern der Mittelgebirge. In niederen Lagen kaum vorkommend.
Verwechslungen mit gefährlichen Arten kaum möglich, wenn man die Merkmale der Täublinge kennt (wie Apfelfleisch brechender Stiel u. spröde Lamellen). Schlimmstenfalls kann er mit dem häufig vorkommenden ungenießbaren Stinktäubling (R.foetens) oder dem essbaren braunen Ledertäubling (R.integra) verwechselt werden.
Geniessbarkeit Guter Speisepilz mit nussartigem Geschmack. Er bleibt sehr lange fest und ist selten madig
Wissenswertes Der Wieseltäubling wächst oft auf Waldwegen und wird deshalb nicht selten von Spaziergängern umgetreten. Oft wird dieser Pilz, wenn nur der Hut aus dem Boden etwas herausragt, von Pilzsammlern wegen des ähnlichen braunen Hutes, für einen Steinpilz gehalten. Wenn jedoch die Unterseite mit den Lamellen zum Vorschein kommt ist die Enttäuschung groß.
Gefährdung Abgesehen davon, dass er nur in Mittelgebirgslagen auftritt, normales Vorkommen
Autor Walter J. P.