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Mittwoch, 08. September 2010

Xerocomus chrysenteron (Bulliard) Quélet 1888 - Rotfuß-Röhrling

Klasse

Basidiomycetes Sachs ex Winter

Unterklasse

Homobasidiomycetidae

Ordnung

Boletales Gilbert 1931

Familie

Boletaceae Chevallier 1826

Gattung

Xerocomus Quélet 1887

Wissenschaftlicher Artname

Xerocomus chrysenteron (Bulliard) Quélet 1888

Wissenschaftliche Synonyme

Boletus chrysenteron Bulliard 1792

Deutscher Artname

Rotfuß-Röhrling

Deutsche Synonyme

Rotfüßchen

Hut und Fruchtkörper

jung halbkugelig, im Alter abgeflacht, fein filzig, im Alter glatt, Huthaut bei Trockenheit eingerissen, braun mit Olivton, an Fraßstellen und Rissen rötlich verfärbend, Rand scharf und manchmal rötlich

Poren

groß, eckig, jung blassgelb,später gelbgrün

Hymenophor
(Röhren, Lamellen...)

bis 1 cm lang, hellgelb, am Stiel ausgebuchtet angewachsen bis strichförmig herablaufend

Stiel

bis 10 cm lang und 2 cm breit, Spitze gelb, unteren 2 Drittel meistens rot gefärbt, diese Färbung kann aber auch ganz fehlen oder nur in rötlichen Pusteln vorhanden sein, längsfaserig bis –netzig

Fleisch

gelblich, unter der Huthaut rötlich

Chemische Reaktionen

keine spezifischen Reaktionen bekannt.NH3 auf der Huthaut neagtiv

Sporenpulver

olivbraun

Mikroskopische Merkmale

Sporen elliptisch, spindelig, glatt, gelblich, dickwandig, mit Tropfen, 12,3-17,2 x 4-6,3 µm, Q: 2,4-3,4

Vorkommen

Mykorrhizapilz von Laub- und Nadelbäumen, unter fast allen heimischen Bäumen, Ab Juni - November , sehr häufig

Verwechslungen

Mit Xerocomus porosporus (Falscher Rotfuß-Röhrling), welcher aber makroskopisch durch das fehlende Rot in den Hutrissen und mikroskopisch eindeutig durch die apikal abgestutzten Sporen zu unterscheiden ist.

Geniessbarkeit

Jung Essbar, neigt schon früh zum Verschimmeln

Wissenswertes

Sammelart

Gefährdung

Nicht gefährdet

Autor

Pete Longhorn