Xerocomus chrysenteron (Bulliard) Quélet 1888 - Rotfuß-Röhrling
|
Klasse |
Basidiomycetes Sachs ex Winter |
|
Unterklasse |
Homobasidiomycetidae |
|
Ordnung |
Boletales Gilbert 1931 |
|
Familie |
Boletaceae Chevallier 1826 |
|
Gattung |
Xerocomus Quélet 1887 |
|
Wissenschaftlicher Artname |
Xerocomus chrysenteron (Bulliard) Quélet 1888 |
|
Wissenschaftliche Synonyme |
Boletus chrysenteron Bulliard 1792 |
|
Deutscher Artname |
Rotfuß-Röhrling |
|
Deutsche Synonyme |
Rotfüßchen |
|
Hut und Fruchtkörper |
jung halbkugelig, im Alter abgeflacht, fein filzig, im Alter glatt, Huthaut bei Trockenheit eingerissen, braun mit Olivton, an Fraßstellen und Rissen rötlich verfärbend, Rand scharf und manchmal rötlich |
|
Poren |
groß, eckig, jung blassgelb,später gelbgrün |
|
Hymenophor |
bis 1 cm lang, hellgelb, am Stiel ausgebuchtet angewachsen bis strichförmig herablaufend |
|
Stiel |
bis 10 cm lang und 2 cm breit, Spitze gelb, unteren 2 Drittel meistens rot gefärbt, diese Färbung kann aber auch ganz fehlen oder nur in rötlichen Pusteln vorhanden sein, längsfaserig bis netzig |
|
Fleisch |
gelblich, unter der Huthaut rötlich |
|
Chemische Reaktionen |
keine spezifischen Reaktionen bekannt.NH3 auf der Huthaut neagtiv |
|
Sporenpulver |
olivbraun |
|
Mikroskopische Merkmale |
Sporen elliptisch, spindelig, glatt, gelblich, dickwandig, mit Tropfen, 12,3-17,2 x 4-6,3 µm, Q: 2,4-3,4 |
|
Vorkommen |
Mykorrhizapilz von Laub- und Nadelbäumen, unter fast allen heimischen Bäumen, Ab Juni - November , sehr häufig |
|
Verwechslungen |
Mit Xerocomus porosporus (Falscher Rotfuß-Röhrling), welcher aber makroskopisch durch das fehlende Rot in den Hutrissen und mikroskopisch eindeutig durch die apikal abgestutzten Sporen zu unterscheiden ist. |
|
Geniessbarkeit |
Jung Essbar, neigt schon früh zum Verschimmeln |
|
Wissenswertes |
Sammelart |
|
Gefährdung |
Nicht gefährdet |
|
Autor |



