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Donnerstag, 09. September 2010

Tylopilus felleus (Bull.: Fr.) Karst. 1881 - Gallenröhrling

Klasse

Basidiomycetes Sachs ex Winter

Unterklasse

Homobasidiomycetidae

Ordnung

Familie

Boletaceae Chevallier 1826

Gattung

Tylopilus Karsten 1881

Wissenschaftlicher Artname

Tylopilus felleus (Bull.: Fr.) Karst. 1881

Wissenschaftliche Synonyme

Boletus felleus Bulliard 1787: Fries

Deutscher Artname

Gallenröhrling

Deutsche Synonyme

Bitterling

Hut und Fruchtkörper

honiggelb, mehr oder weniger hellbraun mit grauen und Olivtönen.

Poren

rundlich - eckig, erst weißlich, dann lachsrosa, an Druckstellen schmutzig bräunlich.

Hymenophor
(Röhren, Lamellen...)

Mündungen jung weiß, dann schwach bis intensiv - braunrosa, auf Druck bräunlich.

Stiel

bis auf die hellere Spitze hutfarben, auch mit Olivton, mit mehr oder weniger deutlichem , meist groben, braun-gelbem Netz.

Fleisch

Weiß; im Hut weich, im Schnitt kaum - schwach rosa - verfärbend, Geruch schwach; Geschmack sehr bitter.

Chemische Reaktionen

Mit Säuren im Fleisch der Stielbasis blaugrünlich. Amylonreaktion: negativ.

Sporenpulver

rosabraun

Mikroskopische Merkmale

Vorkommen

Juni - Oktober (November), Mykorrhizbildner mit Laub.- und Nadelbäumen, auf kalkarmen Böden.

Verwechslungen

Mit dem Fichtensteinpilz - Boletus edulis, Sommersteinpilz - Boletus aestivalis und dem Maronen - Röhrling - Xerocomus badius.

Geniessbarkeit

ungeniessbar.

Wissenswertes

Der Gallenröhrling hat schon so manches Pilzgericht verdorben, man kann die Bitterkeit feststellen wenn man den frisch angeschnittenen Pilz kurz anleckt.

Gefährdung

Nicht gefährdet.

Autor

Andreas78