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Donnerstag, 09. September 2010

Suillus viscidus (Linnaeus) Roussel 1796 - Grauer Lärchen-Röhrling

Klasse

Basidiomycetes Sachs ex Winter

Unterklasse

Homobasidiomycetidae

Ordnung

Boletales Gilbert 1931

Familie

Boletaceae Chevallier 1826

Gattung

Suillus Micheli ex Adanson 1763

Wissenschaftlicher Artname

Suillus viscidus (Linnaeus) Roussel 1796

Wissenschaftliche Synonyme

Boletus viscidus Linnaeus 1753; Boletus aeruginascens Secretan ex Opatowski 1836; Boletus laricinus

Deutscher Artname

Grauer Lärchen-Röhrling

Deutsche Synonyme

keine bekannt

Hut und Fruchtkörper

2-10 cm. Durchmesser, jung halbkugelig, im Alter abgeflacht, Oberfläche uneben, feucht schmierig-schleimig, trocken klebrig, hell-, oliv-, ocker-, rötlich- oder bräunlich-grau, Rand meistens von Velumresten behangen.

Poren

jung weisslich, im Alter schmutzig grau, auf Druck etwas dunkler fleckend.

Hymenophor
(Röhren, Lamellen...)

8-12 mm. lang, den Poren gleichfarben

Stiel

dem Hut meist gleichfarben, an der Basis meist mit jung heller, im Alter dunkler grau gefärbtem Ring, darunter faserig-schuppig grau bis rotgrau gefärbt, feucht schleimig.

Fleisch

jung weiss, später gräulich-weiss, im Schnitt nicht oder nur schwach bläulich anlaufend, Geruch aromatisch, Geschmack mild

Chemische Reaktionen

keine bekannt

Sporenpulver

olivgelb

Mikroskopische Merkmale

Sporen elliptisch, spindelig, glatt, gelblich, 9,5-13 x 4-5,5 µm, Q: 2-2,7

Vorkommen

immer bei Lärchen, bevorzugt kalkhaltige Böden, montan bis subalpin

Verwechslungen

Mit Suillus bresadolae, welcher aber einen kastanienbraunen Hut, gelbes Fleisch und gelbes Velum hat. Weiters mit Suillus grevillei (Gold-Röhrling) und Suillus tridentinus (Rostroter Lärchenröhrling), welche aber anders gefärbt sind.

Geniessbarkeit

essbar

Wissenswertes

In Nordamerika wird Suillus viscidus in eine eigene Gattung namens Fuscoboletinus getrennt, da er ein anderfarbiges Sporenpulver als die anderen Schmierröhrlinge hat.

Gefährdung

nicht gefährdet aber nicht häufig

Autor

Pete Longhorn