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Mittwoch, 08. September 2010

Suillus cavipes (Opat.) A.H. Sm. & Thiers 1964 - Hohlfußröhrling

Klasse

Basidiomycetes Sachs ex Winter

Unterklasse

Homobasidiomycetidae

Ordnung

Familie

Boletaceae Chevallier 1826

Gattung

Suillus Gray 1821

Wissenschaftlicher Artname

Suillus cavipes (Opat.) A.H. Sm. & Thiers 1964

Wissenschaftliche Synonyme

Boletus cavipes Opat. 1836 ; Boletinus cavipes (Opat.) Kalchbr. 1867 ; Boletopsis cavipes (Opat.) He

Deutscher Artname

Hohlfußröhrling

Deutsche Synonyme

Hohlfuß - Schuppenröhrling

Hut und Fruchtkörper

Der Hut ist je nach Farbvarietät zimt- bis orange- oder rostbraun, seltener zitronengelb. Der zunächst kegelig-glockige Hut flacht später ab. In der Hutmitte oft ein stumpfer Buckel u. am Hutrand Velumreste.

Poren

Hymenophor
(Röhren, Lamellen...)

Gelb bis grüngelb und am Stiel weit herablauffend. Die auffallend weiten, längsgestreckten Röhrenmündungen verlaufen fast in radialen Reihen.

Stiel

Der hohle, gelbbräunliche Stiel hat einen weisslich, flockigen Ring aus vergänglichen Schleierresten

Fleisch

blassgelb, weichelastisch

Chemische Reaktionen

H2SO färbt alles orange, besonders Huthaut, Röhren, Poren u.Stielrinde. Huthaut mit 40%iger Kalilauge dunkler braun. Fleisch u. Röhren mit FeSO4 sch

Sporenpulver

hell gelbgrün

Mikroskopische Merkmale

Vorkommen

In der Hauptpilzzeit im Nadelwald unter Lärchen

Verwechslungen

Kaum mit anderen Pilzen verwechselbar, da sein hohler Stiel mit Ring sowie die auffallend weiten, grüngelblichen Röhren unverkennbar sind.

Geniessbarkeit

Guter Speisepilz

Wissenswertes

Der Hohlfußröhrling wurde früher zur Gattung Boletinus gestellt. Jetzt zählt er zu den Schmierröhrlingen (Suillus) Bei Regenwetter saugt sich der Pilz - von dem es eine rostbraune und eine gelbe Farbvarietät gibt - voll wie ein Schwamm.

Gefährdung

Er kommt selten vor und ist deshalb schützenswert

Autor

Wajopi