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Freitag, 10. September 2010

Stropharia hornemannii (Fries 1818: Fries) Lundell & Nannfel - Üppiger Träuschling

Klasse

Basidiomycetes Sachs ex Winter

Unterklasse

Homobasidiomycetidae

Ordnung

Agaricales Clements

Familie

Strophariaceae Singer & Smith 1946

Gattung

Stropharia (Fries) Quélet 1872

Wissenschaftlicher Artname

Stropharia hornemannii (Fries 1818: Fries) Lundell & Nannfel

Wissenschaftliche Synonyme

Psilocybe hornemannii (Fries: Fries) Noordeloos 1995

Deutscher Artname

Üppiger Träuschling

Deutsche Synonyme

Hut und Fruchtkörper

Hut 5-12 cm breit, hell elfenbeinfarben oder dunkler fleisch- bis rosabräunlich gefärbt, auch mit violettem oder grünlichem Schein, Huthaut vor allem jung feucht sehr schleimig-schmierig, glatt

Poren

Hymenophor
(Röhren, Lamellen...)

jung weisslich, später rauchgrau-violett, bei Sporenreife dunkelbraun, ausgebuchtet angewachsen und mit Zahn herablaufend

Stiel

arttypisch unter der dem vergänglich, gerieften Ring geschuppt,weiss-gelblich, oft sehr lang

Fleisch

weisslich bis gelblich, Geruch unangenehm, mit süßlicher Komponente, Geschmack unangenehm

Chemische Reaktionen

Sporenpulver

dunkelbraun mit Violettton

Mikroskopische Merkmale

Sporen elliptisch bis mandelförmig, 10-13 x 5-7 µm, mit breitem Keimporus

Vorkommen

einzeln bis gesellig in meist sehr feuchten und bodensauren Fichtenwäldern, auf vergrabenem oder stark vermodertem Fichtenholz, bevorzugt montane Lagen

Verwechslungen

eigentlich aufgrund der Größe nur mit dem Rotbraunen Riesen-Träuschling (Stropharia rugosoannulata) möglich, welcher aber komplett andere Standort bevorzugt und einen unter dem Ring glatten Stiel hat

Geniessbarkeit

giftverdächtig

Wissenswertes

Gefährdung

äußerst selten und nur gebietsweise etwas häufiger

Autor

Pete Longhorn