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Mittwoch, 08. September 2010

Scleroderma citrinum Pers. - Dickschaliger Kartoffelbovist

Klasse

Basidiomycetes Sachs ex Winter

Unterklasse

Homobasidiomycetidae

Ordnung

Familie

Sclerodermataceae E. Fischer 1900

Gattung

Scleroderma persoon 1801

Wissenschaftlicher Artname

Scleroderma citrinum Pers.

Wissenschaftliche Synonyme

Scleroderma aurantium Vaill. ex. Pers.,Scleroderma vulgare Fl. Dan.

Deutscher Artname

Dickschaliger Kartoffelbovist

Deutsche Synonyme

Keine bekannt

Hut und Fruchtkörper

3 -15 cm breit, knollig bis kugelig, nierenförmlich ,rundlich abgeflacht, mit zusammengezogener Basis, oft breiter als hoch, Peridie einfach, 2 -5 mm dick, ziemlich hart, derb und elastisch, lederig - gelblich, gelbbraun bis ockerfarben, grobschuppig gefeldert, bei Reife platzt die Hülle auf um die Sporen zu entlassen, Schuppen bräunlich, Basis mit kräftigen gelb - weißlichen Mycelsträngen mit Substrat verbunden.

Poren

rundlich - warzig - netzig

Hymenophor
(Röhren, Lamellen...)

Stiel

Stiel gar nicht oder nur kurz entwickelt und sehr gedrungen.

Fleisch

Fruchtmasse (Gleba): jung gelblich weiß, bald lila grau,später violettschwarz,purpurschwarz und weißlich geadert

Chemische Reaktionen

Sporenpulver

Schwärzlich

Mikroskopische Merkmale

Vorkommen

Mykorrhizapilz von Laub .- und Nadelbäumen,(Birken und Kiefern) auf trockenen bis nassen ,sandigen oder torfigen Böden. Ab Juli - November, Häufig

Verwechslungen

Mit weißfleischige Exemplaren, eßbaren Stäublingen Lycoperdaceae und dem Rotbräunlichen Kartoffelbovist Scleoderma bovista, der aber eine dünnere Peridie aufweist. Er kommt auf nährstoffarme Böden vor. Er ist wesentlich seltener anzutreffen

Geniessbarkeit

Giftig

Wissenswertes

verursacht Verdauungstörungen, mit einer Latenzzeit von einer halben bis drei Stunden.Manchmal vom Parasitischen Röhrling Boletus Parasiticius befallen.

Gefährdung

Nicht gefährdet

Autor

Andreas 78