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Mittwoch, 08. September 2010

Russula mustelina Fr. 1838 - Wieseltäubling

Klasse

Basidiomycetes Sachs ex Winter

Unterklasse

Homobasidiomycetidae

Ordnung

Familie

Russulaceae Lotsy 1907

Gattung

Russula Pers. 1796

Wissenschaftlicher Artname

Russula mustelina Fr. 1838

Wissenschaftliche Synonyme

Keine bekannt

Deutscher Artname

Wieseltäubling

Deutsche Synonyme

Mardertäubling

Hut und Fruchtkörper

Hut 5 bis 15 cm groß u gewölbt, im Alter flach, bisweilen trichterig; wiesel- bis zimtbraun; Rand manchmal etwas gerieft

Poren

Hymenophor
(Röhren, Lamellen...)

weißlich bis gelb und bräunlich fleckend

Stiel

bis zu 8 cm hoch u. 3 cm dick; jung sehr hart und weiß, im Alter mehr oder weniger bräunlich und schwammig

Fleisch

weiß u. leicht bräunend, fest und hart mit nussartigem Geschmack. Nach längerem liegen riecht es unangenehm nach Fisch

Chemische Reaktionen

mit FeSO4: Fleisch fleischrosa, Lamellen karottenrot. mit Phenol: Fleisch indischrotbraun

Sporenpulver

cremefarben, Sporen rundlich bis breit elliptisch,

Mikroskopische Merkmale

Vorkommen

Besonders auf kalkfreien Böden in den Fichtenwäldern der Mittelgebirge. In niederen Lagen kaum vorkommend.

Verwechslungen

mit gefährlichen Arten kaum möglich, wenn man die Merkmale der Täublinge kennt (wie Apfelfleisch brechender Stiel u. spröde Lamellen). Schlimmstenfalls kann er mit dem häufig vorkommenden ungenießbaren Stinktäubling (R.foetens) oder dem essbaren braunen Ledertäubling (R.integra) verwechselt werden.

Geniessbarkeit

Guter Speisepilz mit nussartigem Geschmack. Er bleibt sehr lange fest und ist selten madig

Wissenswertes

Der Wieseltäubling wächst oft auf Waldwegen und wird deshalb nicht selten von Spaziergängern umgetreten. Oft wird dieser Pilz, wenn nur der Hut aus dem Boden etwas herausragt, von Pilzsammlern wegen des ähnlichen braunen Hutes, für einen Steinpilz gehalten. Wenn jedoch die Unterseite mit den Lamellen zum Vorschein kommt ist die Enttäuschung groß.

Gefährdung

Abgesehen davon, dass er nur in Mittelgebirgslagen auftritt, normales Vorkommen

Autor

Wajopi