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Freitag, 10. September 2010

Oudemansiella mucida (Schrad.) Höhn. 1910 - Beringter Schleimrübling

Klasse

Basidiomycetes Sachs ex Winter

Unterklasse

Homobasidiomycetidae

Ordnung

Familie

Marasmiaceae Roze ex Kühner 1980

Gattung

Oudemansiella Speg. 1881

Wissenschaftlicher Artname

Oudemansiella mucida (Schrad.) Höhn. 1910

Wissenschaftliche Synonyme

Mucidulla mucida Schrad. 1794;Armillaria mucida (Schrad.) P. Kumm. 1871

Deutscher Artname

Beringter Schleimrübling

Deutsche Synonyme

Buchen - Schleimrübling

Hut und Fruchtkörper

2-14 cm breit, reinweiß - elfenbeinweiß, Mitte bisweilen ockerlich, jung halbkugelig, dann gewölbt, schließlich flach, Oberfläche feucht stark schleimig und abziehbar, trocken seidenmatt, Rand scharf und runzelig gerieft.

Poren

Hymenophor
(Röhren, Lamellen...)

Lamellen: weiß, entfernt stehend, gerade bis ausgebuchtet angewachsen.

Stiel

bis 10 cm lang und 1 cm breit, Weißlich, mit becherartigen häutigen Ring, Ring oberseits gerieft, zylindrisch, schlank, voll, längsfaserig, Basis keulig bis knollenartig verdickt dem Holz aufsitzend.

Fleisch

Weich, Weiß, Geschmack unbedeutend.

Chemische Reaktionen

Sporenpulver

weiß

Mikroskopische Merkmale

Vorkommen

An totem Holz von Buchen, an liegenden und stehenden Stämmen, an Ästen und auf Strünken, büschelig, erschein von August - November

Verwechslungen

Mit dem schleimigem Hut, reinweißen Fruchtkörpern, den beringten Stiel und dem Standort kann eine Verwechselung mit anderen Pilzen ausgeschlossen werden.

Geniessbarkeit

Kein Speisepilz

Wissenswertes

Frucktkörper wachsen ausschließlich an Laubholz wie z.b. Buche oder Rotbuche. Nicht selten werden sie in luftiger Höhe an abgestorbenen Holz gesichtet.

Gefährdung

Nicht selten und nicht gefährdet

Autor

Andreas78