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Donnerstag, 09. September 2010

Mycena viridimarginata Karsten 1892 - Grünschneidiger Helmling

Klasse

Basidiomycetes Sachs ex Winter

Unterklasse

Homobasidiomycetidae

Ordnung

Agaricales Clements

Familie

Tricholomataceae Heim ex Pouzar 1983 (nom. cons.)

Gattung

Mycena (Persoon 1797: Fries 1821) Gray 1821

Wissenschaftlicher Artname

Mycena viridimarginata Karsten 1892

Wissenschaftliche Synonyme

Mycena luteoalcalina Singer 1930 ss. Kühner 1938, Moser 1978

Deutscher Artname

Grünschneidiger Helmling

Deutsche Synonyme

Olivbrauner Helmling

Hut und Fruchtkörper

jung kegelig-glockig, im Alter ausgebreitet oder mit hochgebogenem Rand und Buckel in der Mitte, durchscheinend gerieft, Mitte dunkel-olivgrün, zum Rand hin heller, leicht bereift, Rand scharf, schwärzlich, wellig

Poren

Hymenophor
(Röhren, Lamellen...)

jung weisslich, später von unter herauf rauchgrau gefärbt, schmal angeheftet, Schneiden glatt, (vor allem am Rand) grünlich gefärbt

Stiel

speckig glänzend, jung weisslich bereift, gelb-grünlich, zur Spitze hin heller, Basis wegen Myzelfilz filzig

Fleisch

bräunlich, trocken weisslich, Geruch und Geschmack nitrös bzw. leicht nach Rettich

Chemische Reaktionen

Sporenpulver

hell cremefarben

Mikroskopische Merkmale

Sporen breitelliptisch, glatt, hyalin, mit einem oder mehreren Tropfen, 7,5-12,5 x 5,5-8,7 µm, Q: 1,2-1,5, J+

Vorkommen

einzeln oder gesellig auf totem Nadelholz, Frühjahr bis Herbst

Verwechslungen

wenn man auf die einheitlich grüne Färbung des Pilzes sowie die grünen Lamellenschneiden und den nitrösen Geruch achtet, nicht möglich

Geniessbarkeit

ungenießbar

Wissenswertes

Gefährdung

nicht gefährdet, gebietsweise recht häufig

Autor

Pete Longhorn