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Freitag, 10. September 2010

Mycena strobilicola Favre & Kühner 1938 - Fichtenzapfen-Helmling

Klasse

Basidiomycetes Sachs ex Winter

Unterklasse

Homobasidiomycetidae

Ordnung

Agaricales Clements

Familie

Tricholomataceae Heim ex Pouzar 1983 (nom. cons.)

Gattung

Mycena (Persoon 1797: Fries 1821) Gray 1821

Wissenschaftlicher Artname

Mycena strobilicola Favre & Kühner 1938

Wissenschaftliche Synonyme

keine bekannt

Deutscher Artname

Fichtenzapfen-Helmling

Deutsche Synonyme

keine bekannt

Hut und Fruchtkörper

kegelig-glockig, hell- bis ocker- oder auch dunkelbraun, im Alter aufgeschirmt, aber immer mit +/- grossem Buckel in der Mitte, radial-streifig seidig werdend, Rand gekerbt

Poren

Hymenophor
(Röhren, Lamellen...)

jung grau-weisslich, im alter rosa/gelbfarben, mit Zahn herablaufend, untermischt, mit glatter Schneide

Stiel

hohl, brüchig, glatt, gegen Spitze weisslich bepudert, glänzend, manchmal längsrillig, grau- oder hellbraun, gegen Spitze heller werdend, Basis mit weisslichem Myzelfilz

Fleisch

weiss, Geruch chlorartig, Geschmack mild, eventuell leicht nach Rettich

Chemische Reaktionen

keine bekannt

Sporenpulver

weiss

Mikroskopische Merkmale

Sporen elliptisch, glatt, hyalin, mit einem oder mehreren Tropfen, 6-9,5 x 3,5-6 µm, Q: 1,2-2,3, J+

Vorkommen

ab Frühjahr einzeln bis gesellig auf Fichtenzapfen vom Vorjahr, manchmal scheinbar auf Erde, weil der Zapfen vergraben liegt, gerne an feuchten Stellen

Verwechslungen

Mycena strobilicola kann mit dem Fichtenzapfen-Nagelschwamm (Strobilurus esculentus), sowie mit anderen Nagelschwämmen (S. stephanocystis und S. tenacellus) , die aber auf Kiefernzapfen vorkommen, verwechselt werden. Der Fichtenzapfen-Nagelschwamm gilt als guter Speisepilz und kann aufgrund der gleichen Erscheinungszeit (wenn auch manchmal etwas früher), sowie dem gleichen Standort auf Fichtenzapfen, mit dem Fichtenzapfen-Helmling verwechselt werden. Unterscheiden kann man die beiden am Geruch (Helmling nach Chlor, Nagelschwamm schwach angenehm), sowie mit etwas Übung schon rein vom Habitus (äusseres Erscheinungsbild der Fruchtkörper) her unterscheiden.

Geniessbarkeit

ungenießbar

Wissenswertes

Gefährdung

nicht gefährdet

Autor

Pete Longhorn