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Donnerstag, 09. September 2010

Mycena sanguinolenta (Albertini & von Schweinitz 1805: Fries - Purpurschneidiger Helmling

Klasse

Basidiomycetes Sachs ex Winter

Unterklasse

Homobasidiomycetidae

Ordnung

Agaricales Clements

Familie

Tricholomataceae Heim ex Pouzar 1983 (nom. cons.)

Gattung

Mycena (Persoon 1797: Fries 1821) Gray 1821

Wissenschaftlicher Artname

Mycena sanguinolenta (Albertini & von Schweinitz 1805: Fries

Wissenschaftliche Synonyme

keine bekannt

Deutscher Artname

Purpurschneidiger Helmling

Deutsche Synonyme

keine bekannt

Hut und Fruchtkörper

walzenförmig-kegelig, später konvex und abgeflacht, Oberfläche matt, fein kleiig (Lupe), mit Rosaton, purpurrötlich, Mitte dunkler, Rand gezähnelt

Poren

Hymenophor
(Röhren, Lamellen...)

(grau)weisslich, Schneiden (purpur)rot

Stiel

glatt, gegen Spitze manchmal fein flaumig, Basis mit leichtem Myzelfilz, rot, mit Braun- und Grautönen, bei Verletztung einen roten Saft ausscheidend

Fleisch

graurosa, Geruch und Geschmack leicht nach Rettich

Chemische Reaktionen

keine bekannt

Sporenpulver

weisslich

Mikroskopische Merkmale

Sporen elliptisch bis zylindrisch, glatt, hyalin, mit Tropfen, 7,5-10,5 x 4-5,5 µm, Q: 1,7-2,3, J+

Vorkommen

Frühsommer bis Herbst, häufig, in Laub- und Nadelwälder, am liebsten in Fichtenforsten, manchmal scheinbar auf Erde, aber immer in Verbindung mit Totholz

Verwechslungen

Wenn man auf die rötliche Färbung und den rötlichen Milchsaft dieses Pilzes achtet, sind Verwechslungen wohl nur mit Mycena haematopus (Bluthelmling), welcher aber einen stärkeren Habitus aufweist, keine rötlichen Lamellenschneiden hat und auf Laubholz vorkommt.

Geniessbarkeit

ungenießbar

Wissenswertes

Die Art ist durch ihre roten Lamellenschneiden und ihren rötlichen Milchsaft gut charakterisiert.

Gefährdung

nicht gefährdet

Autor

Pete Longhorn