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Mittwoch, 08. September 2010

Mycena rubromarginata (Fries 1815: Fries 1821) Kummer 1871 - Rotschneidiger Helmling

Klasse

Basidiomycetes Sachs ex Winter

Unterklasse

Homobasidiomycetidae

Ordnung

Agaricales Clements

Familie

Tricholomataceae Heim ex Pouzar 1983 (nom. cons.)

Gattung

Mycena (Persoon 1797: Fries 1821) Gray 1821

Wissenschaftlicher Artname

Mycena rubromarginata (Fries 1815: Fries 1821) Kummer 1871

Wissenschaftliche Synonyme

keine bekannt

Deutscher Artname

Rotschneidiger Helmling

Deutsche Synonyme

keine bekannt

Hut und Fruchtkörper

halbkugelig/konvex, manchmal bis zur Hälfte durchscheinend gerieft, teilweise furchig, graubeige, oft mit Lilaton

Poren

Hymenophor
(Röhren, Lamellen...)

jung weiss, später hellbraun, manchmal mit schwachem Rosaton, Schneiden rot

Stiel

matt, manchmal seidenglänzend, hell grau, manchmal mit Braun- und/oder Lilaton, Spitze heller, weisslich bepudert, Basis mit weisslichem Myzelfilz, hohl

Fleisch

wässrig, bräunlich, Geruch und Geschmack unbedeutend

Chemische Reaktionen

keine bekannt

Sporenpulver

weisslich

Mikroskopische Merkmale

Sporen ellitpisch, glatt, hyalin, mit einem oder mehreren Tropfen, 8,4-14 x 5,5-8 µm, Q: 1,4-1,8, J+

Vorkommen

Frühjahr bis Herbst, meist gesellig, auf totem Nadelholz (meistens Fichte oder Weisstanne), nach Maas Geesteranus manchmal auch auf Laubholz

Verwechslungen

Unerfahrene Pilzsammler können ihn, wenn sie den Pilz nur nach Lamellenschneide beurteilen, mit dem Purpurschneidigen Helmling (Mycena sanguinolenta) verwechseln, welcher bei Verletzungen aber einen rötlichen Saft absondert (werde ich noch vorstellen).

Geniessbarkeit

ungenießbar

Wissenswertes

Die Art ist durch die rötlichen Lamellenschneiden, dem Vorkommen auf Nadelholz und dem nicht milchenden Fruchtkörper gekennzeichnet.

Gefährdung

häufig, nicht gefährdet

Autor

Pete Longhorn