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Donnerstag, 09. September 2010

Mycena pura (Persoon 1801: Fries 1821) Kummer 1871 - Gemeiner Rettich-Helmling

Klasse

Basidiomycetes Sachs ex Winter

Unterklasse

Homobasidiomycetidae

Ordnung

Agaricales Clements

Familie

Tricholomataceae Heim ex Pouzar 1983 (nom. cons.)

Gattung

Mycena (Persoon 1797: Fries 1821) Gray 1821

Wissenschaftlicher Artname

Mycena pura (Persoon 1801: Fries 1821) Kummer 1871

Wissenschaftliche Synonyme

Mycena pseudopura (Cooke 1882) Saccardo 1887

Deutscher Artname

Gemeiner Rettich-Helmling

Deutsche Synonyme

Rettich-Helmling

Hut und Fruchtkörper

glockig, konvex bis abgeflacht, mit konzentrischen Vertiefungen um den meist vorhandenen Buckel, glatt, manchmal feinfilzig, in allen möglichen rosatönen da sehr hygrophan, gerieft, Randzone weisslich

Poren

Hymenophor
(Röhren, Lamellen...)

weiss bis gräulich mit Lilaton, am Stiel angewachsen bis mit Strich herablaufend

Stiel

gegen Basis verdickt, glatt, mit Violetttönen, fein längsfaserig, jung voll, später hohl, brüchig

Fleisch

wässrig, grau-lila, Geruc hund Geschmack nach Rettich

Chemische Reaktionen

keine bekannt

Sporenpulver

weiss

Mikroskopische Merkmale

Sporen elliptisch, glatt, hyalin, mit einem oder mehreren Tropfen, 6-8 x 3,5-4,5 µm, Q: 1,5-2,0, J+

Vorkommen

einzeln bis gesellig, ab Mai, in Laub- und Nadelwälder, bodenvag, einer unserer häufigsten Pilze

Verwechslungen

Verwechslungen sind mit allen nach Rettich riechenden Helmlingen möglich, sowie mit Mycena diosma (Duftender Rettichhelmling). Dieser riecht allerdings süsslich, blütenartig, nach Zigarrenkisten oder auch nach Weihrauch. Weiters sind Verwechslungen mit Mycena rosea (Rosa Rettich-Helmling) möglich, welcher aber glockige, nicht konzentrisch vertiefte Hüte aufweist, und mit Mycena pelianthina (Schwarzgezähnelter Rettich-Helmling, siehe unten), welcher aber schwarze Lamellenschneiden aufweist.

Geniessbarkeit

giftig

Wissenswertes

Ob seiner Variabilität werden von Mycena pura viele verschiedene Formen und Varietäten unterschieden: Fm. subaquosa (weisser Fruchtkörper, aber im Gegensatz zu var. alba mit violettlichen Lamellen), fm. lutea (gelbliche Hüte und violette Stiele) und fm. multicolor (graublau-grünliche Hüte sowie purpurrosafarbenem Stiel).

Gefährdung

nicht gefährdet, sehr häufig

Autor

Pete Longhorn