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Donnerstag, 09. September 2010

Mycena haematopus (Persoon 1799: Fries 1821) Kummer 1872 - Großer Blut-Helmling

Klasse

Basidiomycetes Sachs ex Winter

Unterklasse

Homobasidiomycetidae

Ordnung

Agaricales Clements

Familie

Tricholomataceae Heim ex Pouzar 1983 (nom. cons.)

Gattung

Mycena (Persoon 1797: Fries 1821) Gray 1821

Wissenschaftlicher Artname

Mycena haematopus (Persoon 1799: Fries 1821) Kummer 1872

Wissenschaftliche Synonyme

Deutscher Artname

Großer Blut-Helmling

Deutsche Synonyme

Blut-Helmling

Hut und Fruchtkörper

halbkugelig bis kegelig-glockig, manchmal mit Papille (kleine, runde Erhöhung), glatt, in vielen Rottönen, mit dunklerer Mitte, Rand gerieft und schwach gezähnelt

Poren

Hymenophor
(Röhren, Lamellen...)

rosa und im Alter dunkler werdend, ausgebuchtet angewachsen und mit Zahn herablaufend

Stiel

gänzlich feinflockig, meist gleichfarben wie der Hut, hohl

Fleisch

rötlichbraun, Geruch moderig, Geschmack schwach nach Rettich

Chemische Reaktionen

Sporenpulver

weisslich

Mikroskopische Merkmale

Sporen elliptisch, glatt, hyalin, mit einem oder mehreren Tropfen, 7-10 x 5-7 µm, Q: 1,2-2,0, J+

Vorkommen

einzeln bis gesellig auf Laubholz, besonders Buche, selten an Nadelholz

Verwechslungen

höchstens mit Mycena sanguinolenta, da dieser bei Verletzungen auch einen rötlichen Milchsaft ausscheidet. M. haematopus hat allerdings einen kräftigeren Habitus, einen feinflockigen Stiel, keine rötlichen Lamellenschneiden und kommt hauptsächlich auf Laubholz vor.

Geniessbarkeit

ungenießbar

Wissenswertes

Der Blut-Helmling scheidet bei Verletzungen einen blutroten Saft aus (Name).

Gefährdung

nicht gefährdet, häufig

Autor

Pete Longhorn