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Freitag, 10. September 2010

Mycena galopus (Persoon 1801: Fries 1821) Kummer 1871 - Weissmilchender Helmling

Klasse

Basidiomycetes Sachs ex Winter

Unterklasse

Homobasidiomycetidae

Ordnung

Agaricales Clements

Familie

Tricholomataceae Heim ex Pouzar 1983 (nom. cons.)

Gattung

Mycena (Persoon 1797: Fries 1821) Gray 1821

Wissenschaftlicher Artname

Mycena galopus (Persoon 1801: Fries 1821) Kummer 1871

Wissenschaftliche Synonyme

Mycena lutescens Schröter 1889; Mycena lacticularius Britzelmayr 1898, Mycena leucogala (Cooke 1883)

Deutscher Artname

Weissmilchender Helmling

Deutsche Synonyme

keine bekannt

Hut und Fruchtkörper

kegelig-glockig, machmal mit stumpfen Buckel, weißlich-braun bis grau-bräunlich, Mitte dunkler, gerieft, fein bepudert, Rand bisweilen leicht gekerbt

Poren

Hymenophor
(Röhren, Lamellen...)

weiß bis grau-weißlich, aufsteigend angewachsen, Schneiden aufgrund der Cheilozystiden fein flaumig

Stiel

bräunlich, gegen Spitze heller werdend, gegen Basis manchmal verdickt, manchmal etwas wurzelnd, Basis mit weißem Myzelfilz, jung und frisch bei Verletzungen einen weißen Milchsaft ausscheidend

Fleisch

weiss, Geruch und Geschmack leicht rettichartig

Chemische Reaktionen

keine bekannt

Sporenpulver

hell cremefarben

Mikroskopische Merkmale

Sporen zylindrisch, bisweilen spindelig, glatt, hyalin, mit einem oder mehreren Tropfen, 8,7-20 x 4,5-6,5 µm, Q: 1,7-2,5, J+

Vorkommen

auf Nadel- und Laubholzresten, auch zwischen Moosen (vor allem Sphagnum)

Verwechslungen

Wenn man auf den weißen Milchsaft im Stiel sowie auf die hellbraunen, aber nicht weißen und nicht schwarzen Hüte achtet, nicht möglich.

Geniessbarkeit

ungenießbar

Wissenswertes

Von Mycena galopus werden im Wesentlichen 2 Varietäten beschrieben: var. alba (ganzer Fruchtkörper weiß), var. nigra (schwarzbrauner Hut und Stiel). Letztere bildet neuerdings eine eigene Art: Mycena leucogala.

Gefährdung

nicht gefährdet, häufig

Autor

Pete Longhorn