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Donnerstag, 09. September 2010

Leccinum scabrum (Bulliard: Fries) S.F.Gray 1821 var. scabru - Birkenpilz

Klasse

Basidiomycetes Sachs ex Winter

Unterklasse

Homobasidiomycetidae

Ordnung

Familie

Boletaceae Chevallier 1826

Gattung

Leccinum S.F.Gray 1821

Wissenschaftlicher Artname

Leccinum scabrum (Bulliard: Fries) S.F.Gray 1821 var. scabru

Wissenschaftliche Synonyme

Boletus scaber Bulliard 1782: Fries

Deutscher Artname

Birkenpilz

Deutsche Synonyme

Gemeiner Birkenpilz

Hut und Fruchtkörper

jung halbkugelig - später polsterförmig, Oberfläche glatt und feucht schmierig, gelbbraun, hell graubraun bis dunkelbraun - bis 15 cm breit

Poren

klein, weißlich, später graulich,auf Druck bräunlich

Hymenophor
(Röhren, Lamellen...)

bis 3 cm lang, am Stiel ausgebuchtet, Röhren gewölbt,auf Druck bräunend, leicht ablösbar, jung weiß , später grau

Stiel

bis 20cm lang, bis 3cm breit, Die Gundfarbe weißlich bis etwas gelblich, mit graubraunem bis schwärzlichen Schuppen besetzt, schlank, Basis verdickt, oben verjüngt, faserig hart.

Fleisch

weiß, (selten schwach rosa), jung fest, im Hut bald schwammig.

Chemische Reaktionen

FeSo4 in der Trama graublau bis grüngrau, Formalin nur schwach,rosa

Sporenpulver

Ockerbraun

Mikroskopische Merkmale

Vorkommen

Mykorrhizapilz der Birken, in trockenen bis feuchtem Wäldern anzutreffen. Ab Juni - November Häufig

Verwechslungen

Mit dem Schwarzen Birkenpilz Leccinum scabrum var. melaneum , der sich jedoch im Anschnitt nicht verfärbt und dem Gallenröhrling Tylopilus felleus.

Geniessbarkeit

Essbar - Nur junge Exemplare. Mischpilz

Wissenswertes

Der Birkenpilz wird in diverse Varietäten bzw. Arten unterteilt.

Gefährdung

Teilweise geschützt. Darf nur in geringer Menge und für den Eigenbedarf gesammelt werden.

Autor

Andreas78