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Mittwoch, 08. September 2010

Leccinum holopus (Rostkovius) Watling 1960 - Moor - Birkenpilz

Klasse

Basidiomycetes Sachs ex Winter

Unterklasse

Homobasidiomycetidae

Ordnung

Familie

Boletaceae Chevallier 1826

Gattung

Leccinum S.F.Gray 1821

Wissenschaftlicher Artname

Leccinum holopus (Rostkovius) Watling 1960

Wissenschaftliche Synonyme

Boletus holopus Rostkovius 1844

Deutscher Artname

Moor - Birkenpilz

Deutsche Synonyme

Weißer Birkenpilz

Hut und Fruchtkörper

jung halbkugelig und später polsterförmig, weißliche Kappe, fein - filzig, bei feuchtem Wetter schmierig - 3 - 10 cm breit.

Poren

klein, wie die Röhren gefärbt

Hymenophor
(Röhren, Lamellen...)

bis 1,5 cm lang, am Stiel niedergedrückt, cremeweiß

Stiel

bis 15 cm lang, bis2 cm breit, weiß, mit weißen, später blassbraunen Schuppen bedeckt. Auf Druck grünlich verfärbend

Fleisch

jung fest, im Alter jedoch bald weich, weiß, Im Anschnitt leicht grünlichen verfärbend

Chemische Reaktionen

FeSo4 grauoliv, grüngrau, Formalin anfangs negativ, nach 1 - 2 min - fleischrosa

Sporenpulver

dunkel rotbraun

Mikroskopische Merkmale

Vorkommen

Mykorrhizapilz der Birken, meist an feuchten Stellen und hauptsächlich in Mooren beheimatet. Ab Juni - Oktober, Selten

Verwechslungen

Mit dem Schneeweißen Birkenpilz Leccinum percandium: grün getönter Stiel Selten, und der Grobschuppigen Raufuss Leccinum nucatum ebenfalls Selten

Geniessbarkeit

Essbar - Nur junge Exemplare. Mischpilz

Wissenswertes

Der Weiße Moorbirkenpilz ist lediglich eine Varietät des Birkenpilzes Leccinum scabrum (Bull.: Fr.) Gray

Gefährdung

Ist gefährdet. Selten. Stark rückläufig. Wurde zwar in einigen Bundesländern von der Roten Liste gestrichen, aber sollte doch auf Grund der Seltenheit geschont werden

Autor

Andreas78