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Mittwoch, 08. September 2010

Hypholoma fasciculare (Hudson 1778: Fries 1821) Kummer 1871 - Grünblättriger Schwefelkopf

Klasse

Basidiomycetes Sachs ex Winter

Unterklasse

Homobasidiomycetidae

Ordnung

Agaricales Clements

Familie

Strophariaceae Singer & Smith 1946

Gattung

Hypholoma (Fries) Kummer 1871

Wissenschaftlicher Artname

Hypholoma fasciculare (Hudson 1778: Fries 1821) Kummer 1871

Wissenschaftliche Synonyme

N(a)ematoloma fasciculare (Hudson: Fries) Karsten 1871; Psilocybe fascicularis (Hudson: Fries) Noord

Deutscher Artname

Grünblättriger Schwefelkopf

Deutsche Synonyme

Hut und Fruchtkörper

Hut jung halbkugelig, später abgeflacht, in der Mitte oft mit kleinem Buckel, orange- bis dunkelgelb gefärbt, gegen scharfen, jung mit Velumresten behangenen Rand hin zunehmen heller schwefelgelb und im Alter auch grünlich durchscheinend (Lamellen)

Poren

Hymenophor
(Röhren, Lamellen...)

jung schwefelgelb, im Alter grünlich verfärbend, bei Reife wegen dem Sporenpulver auch mal violett-grau gefärbt, am Stiel ausgebuchet angewachsen, Schneiden glatt

Stiel

elastisch, jung schwefelgelb, im Alter gegen die Basis hin dunkler, faserig, jung mit schwach ausgeprägter Ringzone

Fleisch

schwefelgelb, Geruch angenehm porlingsartig, Geschmack sehr bitter und astringierend

Chemische Reaktionen

keine bekannt

Sporenpulver

schwarviolett

Mikroskopische Merkmale

Sporen elliptisch, mandelförmig, glatt, dickwandig, graugelb, mit Keimporus, 5,5-7 x 3,5-4 µm, Q: 1,5-1,9

Vorkommen

gesellig bis büschelig saprobiontisch oder parasitisch auf Laub- und Nadelholz, Ästen, Stümpfen, Wurzeln, vergrabenem Holz (dann scheinbar in der Erde wachsend), Sägespänen etc., Frühling bis Winter

Verwechslungen

wenn man auf die Lamellen mit grünlich-gelbem Farbton, den stark bitteren Geschmack und das schwarzviolette Sporenpulver achtet, nicht möglich.

Geniessbarkeit

Giftig, verursacht Magenbeschwerden und Brechdurchfälle, laut LAUX endeten diese Vergiftungen schon tödlich.

Wissenswertes

Var. subviride (Berkeley & Curtis) Krieglsteiner 1984 (= var. pusilla Lange 1923) unterscheidet sich von var. fasciulare durch kleinere Fruchtkörper, enger stehende Lamellen und geselligem statt büscheligem Wachstum.

Gefährdung

nicht gefährdet, sehr häufig

Autor

Pete Longhorn