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Mittwoch, 08. September 2010

Handkea utriformis (Bulliard 1791: Persoon 1801) Kreisel 198 - Hasen-Stäubling

Klasse

Basidiomycetes Sachs ex Winter

Unterklasse

Homobasidiomycetidae

Ordnung

Lycoperdales Cunningham 1944

Familie

Lycoperdaceae Chévallier 1826

Gattung

Handkea Kreisel 1989

Wissenschaftlicher Artname

Handkea utriformis (Bulliard 1791: Persoon 1801) Kreisel 198

Wissenschaftliche Synonyme

Calvatia utriformis (Bulliard 1791: Persoon 1801) Jaap 1907

Deutscher Artname

Hasen-Stäubling

Deutsche Synonyme

Getäfelter Stäubling

Hut und Fruchtkörper

Fruchtkörper breit kreiselförmig, nur selten etwas birnenförmig, meist breiter wie hoch, 3-10 cm hoch, 3-10 cm breit. Exoperidie jung weiss, im Alter bräunlich, in Plättchen und pyramidenförmige und zusammengesetzte Stacheln aufgespalten. Endoperidie bräunlich-grau, am Scheitel zerfallend sodass ein Becher entsteht. Gleba jung weiss, im Alter bräunlich, Subgleba großkammerig und durch ein Pseudodiaphragma von der Gleba getrennt.

Poren

Hymenophor
(Röhren, Lamellen...)

Stiel

Fleisch

jung weiss, im Alter bräunlich

Chemische Reaktionen

Sporenpulver

olivbraun

Mikroskopische Merkmale

Vorkommen

vor allem in Mager- und Weidewiesen auf trockenen, schwach sauren Lehm- und Sandböden.

Verwechslungen

die charakteristische Endoperidie sowie die flache Form der Fruchtkörper lassen kaum Verwechslungen zu.

Geniessbarkeit

jung essbar, solange innen weiss

Wissenswertes

Sporen rund, glatt, braun, meistens dickwandig, oft mit Tropfen, 4-5 µm

Gefährdung

(noch) nicht gefährdet, geht aber aber aufgrund der Intensivierung oder Auflassung von Mager- und Weidewiesen zurück

Autor

Pete Longhorn