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Donnerstag, 09. September 2010

Handkea excipuliformis (Scopoli 1772: Persoon 1801) Kreisel - Beutel-Stäubling

Klasse

Basidiomycetes Sachs ex Winter

Unterklasse

Homobasidiomycetidae

Ordnung

Lycoperdales Cunningham 1944

Familie

Lycoperdaceae Chévallier 1826

Gattung

Handkea Kreisel 1989

Wissenschaftlicher Artname

Handkea excipuliformis (Scopoli 1772: Persoon 1801) Kreisel

Wissenschaftliche Synonyme

Calvatia excipuliformis (Scopoli 1772: Persoon 1801) Perdeck 1950; Calvatia saccata (Vahl 1799) Morg

Deutscher Artname

Beutel-Stäubling

Deutsche Synonyme

Sack-Bovist; Sack-Großbovist

Hut und Fruchtkörper

Fruchtkörper meist in Hut- und Stielteil eingeteilt, 3-17 (28) cm hoch, 2-8 cm breit. Exoperdidie lange weiss, erst im Alter bräunlich, mit 1-2 mm langen, zusammengesetzten Stacheln und körnigen Partikeln. Endoperidie auch lange weiss, bei Sporenreife zunehmen bräunlich verfärbend, bei Sporenreife im Kopfteil aufreissend, in einzelne Platten abfallend. Gleba jung weiss, im Alter grau-braun, Subgleba großkammerig, jung weiss, später braun.

Poren

Hymenophor
(Röhren, Lamellen...)

Stiel

Fleisch

jung weiss, bei Sporenreife bräunlich verfärbend

Chemische Reaktionen

Sporenpulver

olivbraun

Mikroskopische Merkmale

Sporen rund, warzig, braun, mit Pedizellen, 4,5-6 µm (ohne Pedizelle), Pedizelle braun, gerade bis leicht gebogen, bis 2,5 µm lang, J-

Vorkommen

bevorzugt Nadelwälder, aber auch in Laubwäldern, auf reichen, armen, frischen, trockenen und feuchten Böden.

Verwechslungen

die stattliche Größe, die Form und die Einteilung in Kopf- und Stielteil machen diese Art unverwechselbar.

Geniessbarkeit

jung essbar, solange innen weiss

Wissenswertes

Gefährdung

nicht gefährdet, nicht selten

Autor

Pete Longhorn