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Donnerstag, 09. September 2010

Gyroporus castaneus (Bull.: Fr.) Quélet 1886 - Hasen-Röhrling

Klasse

Basidiomycetes Sachs ex Winter

Unterklasse

Homobasidiomycetidae

Ordnung

Familie

Boletaceae Chevallier 1826

Gattung

Gyroporus Quelet 1886

Wissenschaftlicher Artname

Gyroporus castaneus (Bull.: Fr.) Quélet 1886

Wissenschaftliche Synonyme

Boletus castaneus Bulliard: 1788 : Fries; Boletus testaceus Pers.

Deutscher Artname

Hasen-Röhrling

Deutsche Synonyme

Zimt-Röhrling

Hut und Fruchtkörper

wildlederartig, gelbbraun bis dunkel zimtbraun, im Alter strohgelb bis ockerlich

Poren

klein, rundlich und weißlich bis blassgelblich

Hymenophor
(Röhren, Lamellen...)

Mündungen jung weißlich, dann schwach zitronengelb, Röhren gleichfarbig, am Stiel angewachsen oder fast frei.

Stiel

Hutfarben, gebrechlich, zylindrisch, im innern oft gekammert.

Fleisch

Weißlich bis cremefarbig, nicht blauend, brüchig Geruch schwach; Geschmack mild

Chemische Reaktionen

keine Reaktionen bekannt; Amylonreaktion: negativ

Sporenpulver

Blassgelb

Mikroskopische Merkmale

Vorkommen

Juni - Oktober, Mykorrhizbildner mit Laubbäumen wie Eiche, Buche, Hainbuche oder Edelkastanie, aber auch mit Nadelbäumen wie z.b. Kiefer, auf sauren, sandigen Böden.

Verwechslungen

Mit dem Korblumenröhrling - Gyroporus cyanescens, der sich aber im Fleisch sofort blau verfärbt. Hut: Strohgelb bis ockerlich, Röhren: Mündungen jung weiß; später hellgelb; blauend. Stiel: Strohgelblich; wattig ausgestopft - hohl; mehrfach gekammert;

Geniessbarkeit

Essbar, aber schonenswert.

Wissenswertes

Kann für mache Personen individuell unverträglich sein

Gefährdung

Ja, in der Roten Liste mit dem Gefährdungsgrad 3 - gefährdet!

Autor

Andreas78