Gyromitra esculenta (Pers.: Fr.) Fr 1849 - Frühjahrslorchel
|
Klasse |
Pezizomycetes O.E. Erikss. & Winka 1997 |
|
Unterklasse |
Pezizomycetidae |
|
Ordnung |
|
|
Familie |
Discinaceae Benedix 1961 |
|
Gattung |
Gyromitra Fr. 1849 |
|
Wissenschaftlicher Artname |
Gyromitra esculenta (Pers.: Fr.) Fr 1849 |
|
Wissenschaftliche Synonyme |
Helvella mitra Schaeff. 1774 |
|
Deutscher Artname |
Frühjahrslorchel |
|
Deutsche Synonyme |
Gift - Lorchel |
|
Hut und Fruchtkörper |
5 -15 cm hoch und breit, unregelmäßig rundlich, Oberfläche auffällig gehirnartig gewunden, jung und in feuchtem Zustand wachsartig, hellbraun - rotbraun, älter bis schwarzbraun |
|
Poren |
elliptisch, gratig - netzig |
|
Hymenophor |
|
|
Stiel |
kurz (1 - 5 cm lang und 2 - 4 cm breit) , grubig bis stark gefurcht, fein kleiig, nahezu hohl, gekammert, grauweißlich bis gelblich, abwärts oft angeschwollen und etwas runzelig, Hut und Stiel sind unregelmäßig verwachsen. |
|
Fleisch |
brüchig, fast geruchlos bis wachsartig |
|
Chemische Reaktionen |
|
|
Sporenpulver |
weiß |
|
Mikroskopische Merkmale |
|
|
Vorkommen |
März - Juni , einzeln bis gesellig in sandigen Nadelwäldern (Kiefern), Parks, Holzlagerplätzen und an Stümpfen, auf Kahlschlägen. |
|
Verwechslungen |
Mit der essbaren Speise-Morchel Morchella esculenta, mit der essbaren Spitz-Morchel Morchella elata und der ebenfalls giftigen Riesen-Lorchel Gyromitra gigas |
|
Geniessbarkeit |
Tödlich Giftig! |
|
Wissenswertes |
In manchen Gebieten Europas wird sie immernoch gegessen, da sich die Giftstoffe (Gyromitrin - ein wasserlösliches und flüchtiges Leber- und Nierengift) bei sorgfältigem Trocknen oder Abkochen verflüchtigen sollen, bietet aber keinen nachgewiesenen Schutz gegen schwere Vergiftungen. |
|
Gefährdung |
Nicht gefährdet |
|
Autor |




