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Mittwoch, 08. September 2010

Coprinus comatus (O.F. Müll.) Pers. 1797 - Schopf - Tintling

Klasse

Basidiomycetes Sachs ex Winter

Unterklasse

Homobasidiomycetidae

Ordnung

Familie

Coprinaceae Overeem & Weese 1924

Gattung

Coprinus Pers. 1794

Wissenschaftlicher Artname

Coprinus comatus (O.F. Müll.) Pers. 1797

Wissenschaftliche Synonyme

Agaricus comatus O.F. Müll. 1780

Deutscher Artname

Schopf - Tintling

Deutsche Synonyme

Spargelpilz, Porzellan - Tintling

Hut und Fruchtkörper

Hut bis 3-6 cm breit und 18 cm hoch, Oberfläche weiß, später mit groben abstehenden breitfaserigen bis filzigen weißlichen - bräunlichen Schuppen bedeckt. Scheitel bräunlich bis hellockerlich und glatt. Jung eiförmig dann zylindrisch bis walzenförmig, mit eng am Stiel anliegendem Hutrand, schließlich langglockig geöffnet, nie ausgebreitet, vom Rand her zuerst rosa, dann schwarz verfärbend und schließlich tintenartig zerfließend.

Poren

Hymenophor
(Röhren, Lamellen...)

Weiß, dann rosa, schließlich schwarz und tintenartig zerfließend,gedrängt stehend, am Stiel frei.

Stiel

bis zu 15 cm lang und bis zu 3 cm breit, hohl und schlank - röhrig, weiß, glatt bis zartfaserig, mit schmalem beweglichem, flüchtigem Ring; Basis verdickt.

Fleisch

dünn, weich, jung weiß, alt schwarz zerfließend, ohne besonderen Geruch und Geschmack.

Chemische Reaktionen

Sporenpulver

Schwarz

Mikroskopische Merkmale

Vorkommen

Mai - November meist oft in Gruppen in Gärten, Fettwiesen, im Rasen, Parkanlagen, entlang von Waldwegen, in Wäldern.

Verwechslungen

Mit dem Specht - Tintling - Coprinus picaceus, Kein Speisepilz; und dem Grauen Falten - Tintling - Coprinus atramentarius; Jung essbar aber in Verbindung mit Alkohol giftig.

Geniessbarkeit

Essbar, wenn Fleisch noch weiß ist, guter Speisepilz.

Wissenswertes

Der Schopf - Tintling verdirbt außerordendlich schnell, muss daher schnell zubereitet werden.

Gefährdung

Nicht gefährdet

Autor

Andreas78