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Mittwoch, 08. September 2010

Coprinus atramentarius (Bull.) Fr. 1838 - Grauer Falten - Tintling

Klasse

Basidiomycetes Sachs ex Winter

Unterklasse

Homobasidiomycetidae

Ordnung

Familie

Coprinaceae Overeem & Weese 1924

Gattung

Coprinus Pers. 1794

Wissenschaftlicher Artname

Coprinus atramentarius (Bull.) Fr. 1838

Wissenschaftliche Synonyme

Coprinopsis atramentaria (Bull.) Redhead, Vilgalys & Moncalvo 2001

Deutscher Artname

Grauer Falten - Tintling

Deutsche Synonyme

Falten - Tintling

Hut und Fruchtkörper

3-6 cm hoch, 3-6cm breit, grauweißlich oder graubräunlich, Scheitel mit abwischbaren braunen Schüppchen, jung eiförmig, dann glockig aufgeschirmt, Rand charakteristisch faltig.

Poren

Hymenophor
(Röhren, Lamellen...)

Weiß, dann schwarz, gedrängt stehend, bauchig, am Stiel frei, von der Schneide her zerfließend.

Stiel

Weißlich, zylindrisch, zartfaserig, seidig glänzend, Basis mit ringartigen Wulst.

Fleisch

Jung weißlich, ohne besonderen Geruch und Geschmack.

Chemische Reaktionen

Sporenpulver

schwarz

Mikroskopische Merkmale

Vorkommen

Bei Obstbäumen, auf Wiesen und in Gärten, Parks, an Rändern von Waldwegen, häufig, der erste Schub schon ab Mai bis Juni, dann September bis November.

Verwechslungen

Höchstens mit dem Schopf - Tintling - Coprinus comatus.

Geniessbarkeit

Jung essbar, aber in Verbindung mit Alkohol giftig!

Wissenswertes

Der Falten - Tintling enthält eine Substanz (Coprin), die in Verbindung mit Alkohol zu heftigen Vergiftungserscheinungen führt. Er darf nur gegessen werden, wenn ein bis zwei Tage vor und nach der Mahlzeit kein Tropfen Alkohol kosumiert wird! Außerdem sind nur junge Exemplare als Speisepilze geeignet. Am besten man meidet diesen Pilz jedoch.

Gefährdung

Nicht gefährdet.

Autor

Andreas78