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Donnerstag, 09. September 2010

Cantharellus tubaeformis (Bull.) Gray 1821 - Trompeten-Pfifferling

Klasse

Basidiomycetes Sachs ex Winter

Unterklasse

Homobasidiomycetidae

Ordnung

Familie

Cantharellaceae Schröter 1888

Gattung

Craterellus Persoon 1825

Wissenschaftlicher Artname

Cantharellus tubaeformis (Bull.) Gray 1821

Wissenschaftliche Synonyme

Helvella tubaeformis Bull. 1790; Merulius helvelloides J.F. Gmel. 1792; Craterellus tubaeformis (Fr.

Deutscher Artname

Trompeten-Pfifferling

Deutsche Synonyme

Durchbohrter Leistling

Hut und Fruchtkörper

1-6 cm breit; gelbbraun-graubraun; gewölbt; erst genabelt dann trichterförmig-trompetenförmig; Mitte durchbohrt; dünnfleischig; zartflockig-glatt; Rand erst heruntergebogen; alt aufgebogen; wellig-runzelig, kraus.

Poren

--

Hymenophor
(Röhren, Lamellen...)

Leisten: Graubräunlich - graugelb, deutlich und dick, entfernt stehend, queraderig verbunden, weit herablaufend, vom Stiel deutlich farblich scharf abgegrenzt.

Stiel

2-6 cm lang und bis 1,5 cm breit, Graugelb, gegen die Basis zugespitzt - gelblich, weniger lebhaft gefärbt, grubig bis breitgedrückt, oft verbogen, röhrig-hohl.

Fleisch

Gelblichweiß, faserig, häutig, mit schwachem Geruch und mildem Geschmack.

Chemische Reaktionen

--

Sporenpulver

weiß

Mikroskopische Merkmale

Vorkommen

Mykorrhizabildner mit Nadelbäumen (seltener auch Laubbäume), meist bei Fichten, gerne bei Strünken, oft in großen Scharren, Juli - November.

Verwechslungen

Mit der Gelben Kraterelle - Cantharellus xanthopus, aber im Vergleich zur Kraterelle hat er gute ausgebildete Leisten. Essbar

Geniessbarkeit

Essbar.

Wissenswertes

Wie alle Pfifferlinge ist auch der Trompeten- Pfifferling ein begehrter Speisepilz. Darf aber nur in geringen Mengen und für den Eigenbedarf gesammelt werden.

Gefährdung

Ja, wie alle Leistlinge teilweise geschützt!

Autor

Andreas78