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Donnerstag, 09. September 2010

Cantharellus cibarius Fr.1821 - Pfifferling

Klasse

Basidiomycetes Sachs ex Winter

Unterklasse

Homobasidiomycetidae

Ordnung

Familie

Cantharellaceae Schröter 1888

Gattung

Cantharellus Juss. 1789

Wissenschaftlicher Artname

Cantharellus cibarius Fr.1821

Wissenschaftliche Synonyme

Cantharellus vulgaris Gray 1821

Deutscher Artname

Pfifferling

Deutsche Synonyme

Echter Pfifferling, Eierschwamm

Hut und Fruchtkörper

anfangs halbkugelig, bis gewölbt, später trichterförmig vertieft, dottergelb bis blassgelb - doch auch sehr blass und/oder violettlich angehaucht. Oberfläche an verletzten Stellen mitunter rötend, glatt, matt, Rand eingerollt, wellig - flatterig 2 - 15 cm

Poren

Hymenophor
(Röhren, Lamellen...)

weit am Stiel herablaufend, oft gegabelt, am Grunde aderig verbunden, dottergelb bis blassgelb

Stiel

2 - 10 cm lang, 1 - 2 cm breit, voll, fest, fleischig, zylindrisch oder nach unten etwas verjüngt, hutfarben oder heller

Fleisch

fest, im Stiel ziemlich faserig, weiß bis blassgelb.

Chemische Reaktionen

Keine bekannt

Sporenpulver

blassgelb

Mikroskopische Merkmale

Vorkommen

Mykorrhizapilz von Laub.- und Nadelbäumen, besonders unter Fichten, Kiefern und Rotbuchen. Vielerorts stark zurückgegangen. Ab (Mai) Juni - November (Dezember)

Verwechslungen

Mit dem ungenießbaren Pfifferling Hygrophoropsis aurantiaca, mit dem giftigen, leuchtenden Ölbaumpilz Omphalotus olearius

Geniessbarkeit

Vorzüglicher Speisepilz, Marktpilz.

Wissenswertes

Wegen ihrer geschmacklichen Qualitäten gehören der Pfifferling und seine Verwandten zu den begehrtesten Speisepilzen, für die es einen weltweiten Markt gibt.

Gefährdung

Gefährdungsgrad 3 in der Roten Liste. Sammeln nur in geringen Mengen für den Eigenbedarf erlaubt.

Autor

Andreas78