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Freitag, 03. September 2010

Boletus luridus Schaeffer 1774: Fries - Netzstieliger Hexenröhrling

Klasse

Basidiomycetes Sachs ex Winter

Unterklasse

Homobasidiomycetidae

Ordnung

Boletales Gilbert 1931

Familie

Boletaceae Chevallier 1826

Gattung

Boletus Linnaeus 1753 (nom. cons)

Wissenschaftlicher Artname

Boletus luridus Schaeffer 1774: Fries

Wissenschaftliche Synonyme

Keine bekannt

Deutscher Artname

Netzstieliger Hexenröhrling

Deutsche Synonyme

Keine bekannt

Hut und Fruchtkörper

jung halbkugelig, im Alter abgeflacht, jung gelb-bräunlich mit Orange- und Olivtönen, später dunkler bräunlich werdend, an Verletzungen rötlich verfärbend, Oberfläche angedrückt filzig

Poren

klein, rundlich,jung olivgelb - karminrot

Hymenophor
(Röhren, Lamellen...)

gelb mit Olivton, bei Druck grün-blau verfärbend, Röhrenboden orange-rot, bei einem Querschnitt als orange Linie zu sehen

Stiel

gelblich, mit rötlichem, langgezogenen Netz fast vollständig überzogen, auf Druck grün-blau verfärbend

Fleisch

gelblich, gegen die Basis dunkler rot werdend, faserig

Chemische Reaktionen

keine spezifischen Reaktionen bekannt. Amylon Reaktion: stark Positiv

Sporenpulver

dunkel rot-braun

Mikroskopische Merkmale

Sporen elliptisch, gelb, dickwandig, mit Tropfen, 9-17 x 5-7 µm, Q: 2,0-2,5

Vorkommen

Mykorrhizapilz von Laub- und Nadelbäumen, Parks, liebt kalkreiche Böden, Ab Mai - Oktober, Häufig

Verwechslungen

wenn man auf das grobmaschige Netz, den roten Röhrenboden und den olivgelben bis olivgrünen Hut achtet, kaum möglich. Um die ähnliche Art Boletus caucasius abzutrennen, sollte man die Amylonreaktion anwenden (bei B. caucasius negativ).

Geniessbarkeit

Essbar, gut erhitzen

Wissenswertes

trotz der Meinung, dass B. luridus in Verbindung mit Alkohol giftig ist, ist es mittlerweile bewiesen, dass er kein Coprin enthält und deshalb auch nicht als Giftpilz zu werten ist.

Gefährdung

Nicht gefährdet

Autor

Pete Longhorn