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Freitag, 03. September 2010

Boletus erythropus Fries 1818 - Flockenstieliger Hexenröhrling

Klasse

Basidiomycetes Sachs ex Winter

Unterklasse

Homobasidiomycetidae

Ordnung

Familie

Boletaceae Chevallier 1826

Gattung

Boletus Linnaeus 1753 (nom. cons)

Wissenschaftlicher Artname

Boletus erythropus Fries 1818

Wissenschaftliche Synonyme

Boletus luridiformis Rostkovius 1844

Deutscher Artname

Flockenstieliger Hexenröhrling

Deutsche Synonyme

Schusterpilz

Hut und Fruchtkörper

jung halbkugelig, später polsterförmig, meist dunkelbraun bis dunkelziegelrot, Huthaut feinfilzig oder samtig, bei feuchtem Wetter klebrig schmierig, im Alter kräftiger und fleischiger Habitus - bis 25 cm breit

Poren

orangerot - rot, Auf Druck blauend

Hymenophor
(Röhren, Lamellen...)

bis 3cm lang, Mündungen jung gelblicholiv, später orange bis blutrot werdend. Mündungen und Röhren sofort blauend blassgelb, am Stiel ausgebuchtet, Röhrenboden gelb.

Stiel

4 -15 cm lang und 2 - 6 cm breit, Gelber Grund, flockenartig in Rot fein punktiert, auf Druck blauend, bauchig oder leicht keulig, selten auch zylindrisch.

Fleisch

dick und fest, alt bald weich, Gelb, im Anschnitt sofort blauend, kompakt und hart.

Chemische Reaktionen

keine spezifischen Reaktionen bekannt.Amylon Reaktion: negativ

Sporenpulver

Braun bis olivbraun

Mikroskopische Merkmale

Vorkommen

Mykorrhizapilz von Laub.- und Nadelbäumen wie z.b. Buche oder Fichte. Ab Mai , Juni - November. Häufig

Verwechslungen

Mit dem Satansröhrling Boletus Satanas und anderen rotporigen Röhrlingen, wie z.b. der Netzstielige Hexenröhrling Boletus luridus - der aber eine Grobmaschige Netzzeichnung auf dem Stiel hat.

Geniessbarkeit

Guter Speisepilz, aber nur gekocht und gut erhitzt essbar. Er soll dem Steinpilz ebenbürtig sein.

Wissenswertes

Der Flockenstielieger Hexenröhrling gehört zu einer Gattung von Röhrlingen an, mit Roten Poren und im Schnitt blauenden Fleisch, dass an der Luft eine Oxidation hervorruft.

Gefährdung

Nicht gefährdet

Autor

Andreas78