Boletus aestivalis (Paulet) Fries 1838 - Sommersteinpilz
|
Klasse |
Basidiomycetes Sachs ex Winter |
|
Unterklasse |
Homobasidiomycetidae |
|
Ordnung |
|
|
Familie |
Boletaceae Chevallier 1826 |
|
Gattung |
Boletus Linnaeus 1753 (nom. cons) |
|
Wissenschaftlicher Artname |
Boletus aestivalis (Paulet) Fries 1838 |
|
Wissenschaftliche Synonyme |
Boletus reticulatus Schaeffer 1774.ss Bourdier, non ss. Schaeffer |
|
Deutscher Artname |
Sommersteinpilz |
|
Deutsche Synonyme |
Eichensteinpilz |
|
Hut und Fruchtkörper |
Hell Lederbräunlich, nussbräunlich und einheitlich braun.jung fast halbkugelig, festfleischig, älter polsterförmig abgeflacht, Oberfläche feinfizlig, zur Mitte hin aufgerauht, bei Trockenheit oft feldrig - rissig - bis 30cm breit |
|
Poren |
gleichfarbig, klein und rundlich |
|
Hymenophor |
1 - 3 cm lang, ausgebuchtet, jung sehr eng, rundlich, zunächst weiß , dann leicht gelb bis olivgrünlich. |
|
Stiel |
jung kräftig bauchig oder keulig, später zylindrisch, bis20 cm lang und 2 - 8 cm breit, jung weißlich beige, Basis weißlich, vollständig genetzt, älter auf blassbraunem Grund mit einem erhabenen bräunlichen Netz überzogen |
|
Fleisch |
weiß. dick, im Hut bald weich, unter der Huthaut hellbraun, im Schnitt nicht verfärbend. |
|
Chemische Reaktionen |
keine spezifischen Reaktionen bekannt.Amylon Reaktion: negativ |
|
Sporenpulver |
olivbraun |
|
Mikroskopische Merkmale |
|
|
Vorkommen |
Mykorrhizapilz von Laubbäumen wie Buche , Eiche oder Rotbuche. Ab Mai - September., Mittel - Häufig |
|
Verwechslungen |
Mit anderen Steinpilzarten und des ungeniesbaren Gallenröhrlings - Tylopilus felleus |
|
Geniessbarkeit |
Sehr guter Speisepilz, Geruch angenehm, Geschmack mild - nussig. |
|
Wissenswertes |
In Größe und Form des vorher beschriebenen Fichtensteinpilz ähnlich und ebenso schmackhaft. Der Sommersteinpilz erscheint meist ein paar Wochen früher als seine anderen Verwandten |
|
Gefährdung |
Nicht gefährdet, jedoch sammeln nur in geringen Mengen erlaubt. |
|
Autor |




