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Donnerstag, 11. März 2010

Boletopsis leucomelaena (Persoon 1801) Fayod 1889 - Schwarzweißer Rußporling

Klasse

Basidiomycetes Sachs ex Winter

Unterklasse

Homobasidiomycetidae

Ordnung

Polyporales Gäumann 1926 s. l.

Familie

Hymenochaetaceae Donk 1948

Gattung

Boletopsis Fayod 1889

Wissenschaftlicher Artname

Boletopsis leucomelaena (Persoon 1801) Fayod 1889

Wissenschaftliche Synonyme

Boletus leucomelas Persoon 1889; Polyporus subsquamosus (Linnaeus 1753) Fries 1821 ss. auct.

Deutscher Artname

Schwarzweißer Rußporling

Deutsche Synonyme

Rußgrauer Porling

Hut und Fruchtkörper

jung gewölbt, im Alter flach ausgebreitet bis leicht trichterförmig, Oberfläche fein filzig bis eingewachsen faserig, meist dunkelgrau-schwärzlich, manchmal mit Violett- oder Grünton

Poren

1-3 pro mm, eckig, jung hell, im Alter +- grau aber trotzdem noch immer im deutlichen Kontrast zum dunklen Hut

Hymenophor
(Röhren, Lamellen...)

Röhren meist kurz, 1-5 mm lang, am Stiel herablaufend

Stiel

oft im Verhältnis zum Hut sehr kurz, selbigem gleichfarben, bauchig bis zylindrisch und an der Basis etwas verjüngt, zentral bis exentrisch, glatt bis etwas faserig

Fleisch

weiss, im Schnitt zuerst schwach rosa und dann grau verfärbend, Geruch laut Literatur nicht vorhanden oder nur schwach, nach eigenen Beobachtungen fri

Chemische Reaktionen

Sporenpulver

blassgrau

Mikroskopische Merkmale

Sporen rundlich bis oval, mit unregelmäßigen Höckern besetzt, 4,5-7 x 4-5 µm, J-

Vorkommen

fast ausschließlich im montanen Fichtenwald, angeblich auch im Laubwald

Verwechslungen

höchstens mit Boletopsis grisea (Bitterer Russporling), welcher aber andere Standorte bevorzugt (Kiefernwald, nicht montan), bitteres Fleisch und keinen so starken farblichen Kontrast zwischen Hut und Poren hat.

Geniessbarkeit

ungenießbar

Wissenswertes

Gefährdung

RL 2, sehr selten und nur gebietsweise etwas häufiger

Autor

Pete Longhorn