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Dienstag, 09. Februar 2010

Bankera violascens Albertini & von Schweiniz 1805: Fries 18 - Violetter Weisssporstacheling

Klasse

Basidiomycetes Sachs ex Winter

Unterklasse

Homobasidiomycetidae

Ordnung

Familie

Bankeraceae Donk 1961

Gattung

Bankera Coker & Beers ex Pouzar 1955

Wissenschaftlicher Artname

Bankera violascens Albertini & von Schweiniz 1805: Fries 18

Wissenschaftliche Synonyme

Bankera cinerea (Bulliard 1791: Fries 1821) Rauschert; Bankera carnosa (Banker) Snell, E.A. Dick & T

Deutscher Artname

Violetter Weisssporstacheling

Deutsche Synonyme

Violetter Stacheling;

Hut und Fruchtkörper

Hut jung flach, im Alter trichterförmig nach innen gebogen, bis zu 17cm, faserig-schuppig, jung weisslich, im Alter dunkler violettgrau, braun oder bis rötlich verfärbend, Rand wellig, glatt. Unterseite mit jung weisslichen, später grauen, bis 1cm langen Stacheln besetzt, auf Druck bisweilen schmutzig grau-braun verfärbend

Poren

Hymenophor
(Röhren, Lamellen...)

Stiel

zylindrisch, jung weisslich, später braunrötlich, manchmal exentrisch angewachsen, bei zusammengewachsen mehrhütigen im oberen Drittel manchmal astartig verzweigt

Fleisch

weisslich bis graulila, im unteren Stieldrittel oft rötlich durchfärbt, weich (nicht korkig-zäh!)

Chemische Reaktionen

Sporenpulver

Mikroskopische Merkmale

Sporen rundlich, stachelig, hyalin, 4-5,5 x 4-4,7 µm, J-

Vorkommen

Am Erdboden in Nadelwäldern, oft im Moos und an feuchteren Standorten, beorzugt bei Fichte

Verwechslungen

Mit Phellodon-, Hydnellum- oder auch Sarcodon-Arten, welche sich aber entweder durch gezontes, korkig-zähes Fleisch, nicht stachelige oder anders gefärbte Sporen oder die nur im trockenen Zustand nach Maggi riechenden Fruchtkörper unterscheiden.

Geniessbarkeit

ungenießbar

Wissenswertes

Gefährdung

ziemlich selten, in manchen Teilen fehlend

Autor

Pete Longhorn