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Mittwoch, 08. September 2010

Amanita strobiliformis (Paulet 1812: Vittadini 1832) Bertill - Fransiger Wulstling

Klasse

Basidiomycetes Sachs ex Winter

Unterklasse

Homobasidiomycetidae

Ordnung

Agaricales Clements

Familie

Amanitaceae Heim 1983, ss. restr.

Gattung

Amanita Persoon 1797, nom. cons.

Wissenschaftlicher Artname

Amanita strobiliformis (Paulet 1812: Vittadini 1832) Bertill

Wissenschaftliche Synonyme

Amanita solitaria (Bulliard: Fries) Mérat auct. plur., non ss. orig., Amanita pellita Paul. ex Berti

Deutscher Artname

Fransiger Wulstling

Deutsche Synonyme

Einsiedler-Wulstling

Hut und Fruchtkörper

jung halbkugelig, im Alter ausgebreitet, grau-weißlich, mit weichen, eng anliegenden, gleichfarbigen bis dunkleren als der Hut gefärbten Velumresten, Rand meistens mit weichen Velumresten behangen

Poren

Hymenophor
(Röhren, Lamellen...)

weißlich, Schneiden glatt bis fein-flockig

Stiel

mit weißlichen Velumfasern besetzt, mit sehr vergänglichem, oberseits gerieftem Ring, Basis knollig, gegürtelt

Fleisch

weiss, Geruch im Alter unangenehm, Geschmack mild, eventuell ganz leicht nach Rettich

Chemische Reaktionen

keine bekannt

Sporenpulver

weiss

Mikroskopische Merkmale

Sporen ellitpisch bis breitelliptisch, glatt, hyalin, 10-12 x 7,4-8 µm, Q: 1,2-1,5, J+

Vorkommen

in Laub- und Mischwäldern, auf frischen, basenreichen Böden

Verwechslungen

Wenn man auf die charakteristischen weichen, großen und am Hutrand herabhängenden Velumreste achtet, nicht möglich

Geniessbarkeit

essbar

Wissenswertes

Gefährdung

selten, scheint sich mancherorts auzubreiten

Autor

Pete Longhorn