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Freitag, 10. September 2010

Amanita solitaria (Bulliard 1780: Fries 1821) Merát 1836 - Stachelschuppiger Wulstling

Klasse

Basidiomycetes Sachs ex Winter

Unterklasse

Homobasidiomycetidae

Ordnung

Agaricales Clements

Familie

Amanitaceae Heim 1983, ss. restr.

Gattung

Amanita Persoon 1797, nom. cons.

Wissenschaftlicher Artname

Amanita solitaria (Bulliard 1780: Fries 1821) Merát 1836

Wissenschaftliche Synonyme

Amanita echinocephala (Vittadini 1835) Quélet 1872

Deutscher Artname

Stachelschuppiger Wulstling

Deutsche Synonyme

Stachelschuppiger Knollenblätterpilz

Hut und Fruchtkörper

jung halbkugelig, im Alter abgeflacht, weißlich, Mitte dunkler, manchmal mit grünlichem Hauch, mit abwischbaren, pyramidenförmigen Schüppchen bedeckt, Rand glatt

Poren

Hymenophor
(Röhren, Lamellen...)

weißlich, bisweilen mit grünlichem Hauch, im Alter gelblich, Schneiden glatt bis feinflockig

Stiel

weißlich mit grünlichem Hauch, unter dem Ring faserig-filzig, Basis knollig verdickt, gegürtelt, wurzelnd, Ring häutig, oberseits gerieft, über dem Ring glatt, Stiel auf Druck bräunend

Fleisch

weißlich, manchmal mit grünlichem Hauch, Geruch unangenehm medikamentös, Geschmack mild

Chemische Reaktionen

keine bekannt

Sporenpulver

frisch grünlich, trocken satt cremefarben

Mikroskopische Merkmale

Sporen ellitpisch bis breitelliptisch, glatt, hyalin, 8,4-11,3 x 6,5-8 µm, Q: 1,2-1,5, J+

Vorkommen

in frischen, nährstoffreichen, neutralen bis basischen Laubwäldern

Verwechslungen

wenn man auf die pyramidenförmigen Hutschuppen sowie den grünlichen Hauch am ganzen Pilz beachtet, schwer möglich

Geniessbarkeit

giftig

Wissenswertes

von diesem Pilz gibt es ein paar Formen und Varietäten: subf. bicollariata, mit doppeltem Ring, var. subbellei, mit anfangs haselnussfarbenen oder beige-haselnussfarbenen Lamellen

Gefährdung

selten, befindet sich mancherorts in der Ausbreitung

Autor

Pete Longhorn