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Mittwoch, 08. September 2010

Amanita franchetii (Boudier 1881) Fayod 1889 - Rauher Wulstling

Klasse

Basidiomycetes Sachs ex Winter

Unterklasse

Homobasidiomycetidae

Ordnung

Agaricales Clements

Familie

Amanitaceae Heim 1983, ss. restr.

Gattung

Amanita Persoon 1797, nom. cons.

Wissenschaftlicher Artname

Amanita franchetii (Boudier 1881) Fayod 1889

Wissenschaftliche Synonyme

Amanita aspera (Persoon 1798: Fries 1821) Quélet 1885, non ss. orig., Amanita queletii Bon & Dennis

Deutscher Artname

Rauher Wulstling

Deutsche Synonyme

keine bekannt

Hut und Fruchtkörper

jung halbkugelig, alt ausgebreitet mit eingedellter Mitte, gelb- bis braungelb, mit gelblichen Schüppchen bedeckt, Rand lange heruntergebogen, scharf, manchmal mit gelblichen Velumresten bedeckt

Poren

Hymenophor
(Röhren, Lamellen...)

weiss, frei, Schneiden feinflockig

Stiel

Ring hängend, Rand gelblich bis bräunlich, Oberseite gerieft, Stiel über dem Ring weiss bis grau, unter dem Ring gelblich flockig-schuppig, Basis verdickt, mit gelblichen Gürtelzonen, nach unten verjüngt

Fleisch

weiss, unter der Huthaut gelblich, im Schnitt höchstens etwas bräunlich

Chemische Reaktionen

keine bekannt

Sporenpulver

weiss

Mikroskopische Merkmale

Sporen ellitpisch, glatt, hyalin, 8-12 x 5,5-8 µm, Q: 1,3-1,6

Vorkommen

in Laub- und Nadelwäldern, bodenvag

Verwechslungen

mit allen grauhütigen Wulstlingen. Wenn man aber auf die gelblichen Töne des ganzen Pilzes achtet, kaum möglich

Geniessbarkeit

ungenießbar

Wissenswertes

Früher gab es die Varietät Amanita aspera var. franchetii für gelbhütige Exemplare.

Gefährdung

sehr selten

Autor

Pete Longhorn