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Donnerstag, 09. September 2010

Aleuria aurantia (Pers.) Fuckel 1870 - Gemeiner Orangebecherling

Klasse

Pezizomycetes O.E. Erikss. & Winka 1997

Unterklasse

Pezizomycetidae

Ordnung

Familie

Pyronemataceae Corda 1842

Gattung

Aleuria Fuckel 1870

Wissenschaftlicher Artname

Aleuria aurantia (Pers.) Fuckel 1870

Wissenschaftliche Synonyme

Helvella coccinea Bolton 1789

Deutscher Artname

Gemeiner Orangebecherling

Deutsche Synonyme

-

Hut und Fruchtkörper

0,5-10 cm breit, becherförmig bis schüsselförmig, alt flach, dünnfleischig, bald mit wellig verbogenem, bisweilen einreißendem, nicht behaartem Rand, ausgewachsene Exemplare,die dicht beieinanderstehen,sind oft wegen Platzmangels deformiert; die Becherinnenseite (Fruchtschicht) leuchtend gelborange bis rotorange und glatt, Aussenseite blasser, weißlig mehlig bereift, Fruchtkörper stiellos am Boden aufsitzend.

Poren

-

Hymenophor
(Röhren, Lamellen...)

-

Stiel

-

Fleisch

Weiß, wachsartig, brüchig, ohne besonderen Geruch und Geschmack.

Chemische Reaktionen

Sporenpulver

weiß, Sporen: grobnetzig ornamentiert.

Mikroskopische Merkmale

Vorkommen

Auf frisch aufgeworfener Erde, in Wäldern entlang von Wegen, in Gärten und Parks, zwischen Gras und Kräutern, erscheint von Juli - November.

Verwechslungen

Die Arten der Gattung Aleuria unterscheiden sich von den ähnlichen Borstlingen Melastizia durch nicht behaarte Ränder und Kanten.

Geniessbarkeit

Kein Speisepilz - minderwertig.

Wissenswertes

Wird in manchen südlichen Ländern roh mit Likör getränkt gegessen. Er kann aber auch Übelkeit verursachen.

Gefährdung

Nicht gefährdet.

Autor

Andreas78